Der Löwe von Aspern
Seine Entstehung verdanke ich , dem Sohn s. Um an die Verdienste seines Vaters Erzherzog
Karl
zu erinnern, beauftragte Erzherzog
Albrecht den Bildhauer
Anton Dominik von Fernkorn, ein
Denkmal zu schaffen, das nicht nur an
Sieg und Glorie, sondern auch an Opfer
und Tod erinnern sollte. Vier Erzherzöge,
viele Generäle und das Infanterieregiment
Zach waren anwesend, als das Denkmal am
21. Mai 1858 enthüllt und gesegnet wurde. Die Inschrift lautet
Zum Gedenken der am 21. unf 22. Mai 1809
ruhmvoll gefallenen österreichischen Krieger.
Seither werde ich bei allen nur erdenklichen Anlässen mit einbezogen und diene dabei den Fotografen als ehrwürdige Kulisse.
Der Löwe von Aspern wurde oft von Bürgermeister Lueger besucht und 1909 zum 100. Jahrestag der Schlacht kam sogar Kaiser Franz Josef persönlich.
Thronfolger Erzherzog
Ferdinand wollte ein fast 50
Meter hohes Monument
auf den Hausfeldern
errichten lassen. Doch dann kam
der 1. Weltkrieg und danach
hatte man keinen
Sinn mehr für kaiserliche
Imagepflege.
Im 2. Weltkrieg wurde der Löwe mit einem „Betonkäfig“ ummantelt. Als man mich 1945 daraus befreite, wollten ihn russische Soldaten nach Moskau bringen.
In der Nachkriegszeit scheute man sich, Gedenkfeiern beim Löwen abzuhalten, es könnte ja der Eindruck von Kriegsverherrlichung entstehen. Erst 1959 organisierte Alfred Rother wieder eine Gedenkfeier und es kamen sogar Ehrengäste in französischen Uniformen - vom französischen Botschafter, über den Militärattaché bis hin zu den historisch uniformierten Traditionsgruppen. Einst Feinde, standen sie nun Seite an Seite und gedachten der Opfer von damals. Seither gibt es wieder eine jährliche Gedenkfeier im Mai
Im Winter wird um den Löwen eine Holzhütte gebaut, die den Sandstein vor Feuchtigkeit und Frost schützen.


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